• Dagmar Hecht

    Hypnose. NLP. Therapie. Coaching.

Wieso Hypnosetherapie?

Hypnose ist ein hoch wirksames und gleichzeitig sanftes therapeutisches Verfahren, welches in kurzer Zeit enorme positive Effekte erzielen und Veränderungen bewirken kann. Das alles völlig nebenwirkungsfrei und ohne Medikamente.
Seit mehreren tausend Jahren wird sie in verschiedensten Kulturen angewendet. Sie ist damit eines der ältesten Heilverfahren überhaupt. In den USA und Großbritannien ist Hypnose bereits seit den 50er Jahren wissenschaftlich anerkannt. Seit 2006 ist sie als Kurzzeittherapieverfahren von der deutschen Bundespsychotherapeutenkammer anerkannt.
Hypnose ist immer lösungsorientiert. Sie gilt als wissenschaftlich einwandfrei belegtes Therapieverfahren für eine große Zahl von Anwendungsgebieten. Das zeigen zahlreiche Studien (z. B. Grawe 1994, Revenstorf 2003).
So sind laut einer Vergleichsstudie aus den USA, die im American Health Magazine veröffentlicht wurde, mit Hypnose in kürzester Zeit deutlich höhere Therapieerfolge zu erzielen (siehe nebenstehende Abbildung).

Was ist Hypnose?

In Hypnose befindet man sich vorübergehend in einem veränderten Zustand der Aufmerksamkeit, gekennzeichnet durch verschiedene Phänomene:

  • veränderte Selbstwahrnehmung mit mehr Phantasie/Kreativität,
  • erhöhte Emotionalität,
  • veränderte Zeitwahrnehmung,
  • veränderte Körperwahrnehmung,
  • besseres Erinnerungsvermögen,
  • gesteigerte Wahrnehmung des Inneren.
Dieser Zustand wird meist als angenehm, beruhigend, harmonisierend und entspannend empfunden.

Wie wirkt Hypnose?

Viele unserer Konflikte und Probleme sind tief im Unterbewusstsein verwurzelt, wo auch unsere Gefühle und Gewohnheiten, unsere Glaubensmuster und Überzeugungen gespeichert sind. Über das vegetative Nervensystem steuert das Unterbewusstsein zudem die Körperfunktionen. Unbewusste Probleme zeigen sich deshalb oft auch in körperlichen Symptomen. Mit Hilfe der Hypnose ist es möglich, direkt mit dem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten. Ziel ist es, die unbewussten problematischen Anteile aufzuspüren, zu lösen und zu verändern. In der Folge wird der Körper zur Selbstheilung angeregt. Es folgt der Veränderungs- und Heilungsprozess – körperlich wie psychisch.

Yager Therapie – Hypnose ohne Hypnose

Obwohl die Hypnose eine bewährte und hoch wirksame Therapiemethode ist, kann es dennoch Situationen geben, in denen sie nicht weiterhilft. Menschen, die stark traumatisiert wurden, etwa durch einen schweren Unfall, durch Krieg oder Vergewaltigung, können oder wollen häufig nicht über das Erlebte sprechen. Zudem ist das Risiko einer Retraumatisierung gegeben. In solchen Fällen kommt die klassische Hypnose nicht in Frage. Als Alternative bietet sich die Yager-Therapie an, früher auch Subliminal-Therapie genannt. Diese Form der Hypnose verzichtet auf eine formale Hypnoseeinleitung.


Die Yager-Therapie ist eine von Dr. Edwin Yager in den USA über 40 Jahre entwickelte und klinisch getestete Therapiemethode, die in ihrer Wirkung der klinischen Hypnose in nichts nach steht. Im Gegenteil: Die von Dr. Yager in seinem Institut (Subliminal Therapy Institute) sowie in weltweiten Studien erhobenen Zahlen belegen, dass die Yager-Therapie sowohl bei Angsterkrankungen und Phobien als auch bei Depressionen oder psychosomatischen Erkrankungen hohe Erfolgsquoten aufweist. Besonders gut dokumentiert ist die erstaunliche therapeutische Wirkung bei chronischen Schmerzen und Suchterkrankungen.

Die Yager-Therapie kann überall dort angewendet werden, wo andere Therapieverfahren kontraindiziert, wenig effektiv oder wirkungslos sind. Doch Klinische Hypnose und Yager-Therapie schließen einander nicht aus. Sie können sich sogar hervorragend ergänzen, weshalb ich beide Therapieformen auch in Kombination anwende, um meinen Klienten optimale Voraussetzungen für eine Genesung zu bieten.

Referenzen